Maifliegenzeit - ABGESAGT!
Gespräch und Lesung mit dem Schriftsteller Matthias Jügler
Datum: 28.03.2025, 18:30–20:00 Uhr
Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle und Absolvent des Deutschen Literaturinstituts in Leipzig, zählt zu den herausragenden Stimmen der zeitgenössischen Literatur. Mit seinen Romanen „Raubfischen“ (2015) und „Die Verlassenen“ (2021) erlangte er große Anerkennung, die ihm 2022 den Klopstock-Preis für neue Literatur einbrachte. Nun erscheint sein dritter Roman „Maifliegenzeit“, der ein erschütterndes Kapitel ostdeutscher Geschichte beleuchtet: den Kinderraub in der DDR.
Jügler erzählt die Geschichte von Katrin und Hans, deren neugeborenes Kind kurz nach der Geburt in einem Krankenhaus bei Leipzig verschwindet. Während Katrin an der offiziellen Darstellung zweifelt, verschließt Hans sich diesen Gedanken. Jahre später, nach Katrins Tod, beginnt Hans mit Nachforschungen und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Doch als eines Tages das Telefon klingelt und sein Sohn aus einer Adoptivfamilie anruft, wird die Vergangenheit neu aufgerollt. Kann die Kluft zwischen Vater und Sohn nach vierzig Jahren überwunden werden?
Mit „Maifliegenzeit“ gelingt Jügler ein feinfühliger Familienroman, der Themen wie Verlust, Zweifel und Neubeginn mit einer glasklaren Sprache behandelt. Ein bewegendes Werk über ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte, das lange nachhallt.
Anmeldung
Teilnahmegebühr
keine
Anmeldung
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nur erforderlich, falls im Veranstaltungstext ausdrücklich dazu aufgefordert wird.
Informationen
Veranstaltungsart
Lesung
Themengebiet
- Kultur und Kunst
- Geschichte – DDR / Friedliche Revolution
- Politische Kultur
Zielgruppe
- Interessierte
Veranstalter
- SLpB, Referat 2
Kooperationspartner
Hieronymos-Lotter-Gesellschaft Leipzig
inhaltl. Ansprechpartnerinnen
- Dr. Eva-Maria Zehrer, SLpB
0351 85318-32, eva-maria.zehrer@slpb.sachsen.de
- Larissa Baidinger, SLpB
0351 85318-52, larissa.baidinger@slpb.sachsen.de
Veranstaltungsnummer
21 01